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Die Ausstellung befindet sich im Gewölbe unter der Klosterbibliothek

Durch den Glauben an Gott zum ökologischen Handeln. Und damit Gottes Schöpfung ehren. Das sind die  Eckpfeiler unseres benediktinischen Lebens...

So sollen Benediktiner-Mönche zeitlebens an einem Ort bleiben - in "ihrem" Kloster. Und sie sollen
von Ihrer Hände Arbeit leben. Denn Arbeit ist für den Heiligen Benedikt eine Form des Gebets.

So preisen wir im Rhythmus von Beten und Arbeiten den Schöpfer und sein Werk: einerseits im gemeinsamen Lobgesang - andererseits, indem wir im Einklang mit der Natur wirtschaften, um die Schöpfung zu bewahren. Das ist unser Auftrag und unsere Bestimmung.

Die Kleidung, welche die Brüder erhalten, soll der Lage und dem Klima ihres Wohnorts entsprechen; denn in kalten Gegenden braucht man mehr, in warmen weniger. Darauf zu achten ist Aufgabe des Abtes. Über Farbe oder groben Stoff dieser Kleidungsstücke sollen sich die Mönche nicht beschweren; man nehme alles so, wie es sich in der Gegend, wo sie wohnen, findet, oder was man billiger kaufen kann.

Kapitel 55: Kleidung und Schuhe der Brüder, Verse 1-3 und 7

Die Achtung vor Gott lässt uns achtsam werden für die gesamte Schöpfung. Menschen, Tiere, Pflanzen - ja sogar die uns anvertrauten Dinge möchten wir ehrfürchtig behandeln.  Alle Fremden, die kommen, sollen aufgenommen werden wie Christus; denn er wird sagen: "Ich war fremd, und ihr habt mich aufgenommen."(Matthäusevangelium 25,35)

Vor allem bei der Aufnahme von Armen und Fremden zeige man Eifer und Sorge, denn besonders in Ihnen wird Christus aufgenommen. Das Auftreten der Reichen verschafft sich ja von selbst Beachtung.

Kapitel 53: Die Aufnahme der Gäste, Verse 1 und 15