Die Benediktinerabtei Plankstetten betreibt seit 1997 einen Klosterhofladen, um insbesondere die eigenen Produkte aus Metzgerei, Bäckerei, Gärtnerei und Landwirtschaft direkt zu vermarkten. Durch die Vernetzung mit Biobauern in der Region werden direkt von Erzeugern ökologische und regionale Erzeugnisse wie Käse, Eier, Obst, Säfte, Geflügel, Bier usw. mit vermarktet. Die Grundidee war und ist, das Kloster Plankstetten zu einem regionalen Vermarktungszentrum für Bioprodukte in einer strukturschwachen Region auf und auszubauen.

In den ersten Jahren fand der Verkauf in einem provisorisch eingerichteten Verkaufsladen (40 m2) im Erdgeschoss des Abt-Maurus-Hauses mit eingeschränkten Öffnungszeiten statt. Am 01.12.2000 konnte der neue Klosterhofladen (140 m2), der im Rahmen der Generalsanierung der Wirtschaftsgebäude (ehem. landwirtschaftlich genutzt) entstanden war, eröffnet werden. In den vergangenen 20 Jahren erfreut sich der Klosterhofladen zunehmender Beliebtheit, was durch den wachsenden Kundenstamm mit täglich 100 – 150 Kunden deutlich wird. Vor einigen Jahren konnte die Ladenfläche durch das Weingewölbe unterhalb des Hofladens um 60 m2 erweitert werden.

Im Zuge des derzeitigen Bauabschnitts der Generalsanierung der denkmalgeschützten Klosteranlage (Teil II, 2. BA) entsteht westlich des Abt-Maurus-Hauses ein sog. Technikgeschoss, in das die, bisher direkt hinter dem Verkaufsladen untergebrachten, Kühl- und Lagerräume verlegt werden können. In den dadurch freiwerdenden Gewölberäumen kann die bisherige Verkaufsfläche um weitere 140 m2 verdoppelt werden.

Die Vergrößerung des Hofladens ermöglicht den Absatz der eigenen ökologisch angebauten und verarbeiteten Bioprodukte zu erhöhen. Insbesondere soll durch die Erweiterung der gekühlten Verkaufstheken (Fleisch, Wurst, Käse, Gemüse) der Frische- und Bedienbereich gestärkt werden. Daneben kann durch eine heiße Theke und entsprechende Steh- und Sitzmöglichkeiten im Innen- und Außenbereich der Imbissbereich ausgebaut werden. Die vergrößerte Verkaufsfläche bietet aber auch mehr Vermarktungsmöglichkeiten für die Bioprodukte der regionalen Partnerbetriebe.

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