Anlässlich des Jubiläums „25 Jahre Ökolandbau“ im Klostergut in Staudenhof führte Frater Richard ein Interview mit der Katholischen Nachrichtenagentur. Im Tenor dieses Interviews ging es um einen achtsamen Umgang mit der Schöpfung Gottes, der den Mönchen seit 25 Jahren auch ein spirituelles Anliegen ist.

Leider wurde von einigen Medien ein Titel gewählt, der den Tenor des Interviews nicht wiedergibt. Mit dem Begriff „konventionelle Agrarwirtschaft“ war das heutige weltweite Agrarsystem gemeint, welches – nach Meinung von Frater Richard – gegen die Schöpfung Gottes arbeitet. In dem Interview wurden weder „konventionelle Bauern“ noch „konventionelle Landwirte“ genannt, deren Arbeit Frater Richard respektiert. Die Mönchsgemeinschaft von Plankstetten bedauert, wenn sich Landwirte durch dieses Interview persönlich verletzt fühlen.

Unser Anliegen besteht darin, die Schöpfung und damit auch den Mensch als Gabe Gottes zu betrachten. Das Ganze, von dem Frater Richard spricht, bezieht sich auf das angedeutete Kreislaufmodell: Gesunder Boden – gesunde Pflanzen – gesunde Tiere – gesunde Nahrungsmittel – gesunde Menschen. Weil der Mensch in diesem vernetzten System lebt, ist er gefordert, achtsam in diesem Kreislaufmodell zu leben.

Das Bildungsprogramm des Gästehauses St. Gregor nimmt dieses Anliegen an und versucht die Menschen für die Schöpfung, ihre Fülle und den entsprechenden Umgang mit ihr zu sensibilisieren; dies geschieht durch Führung in unserem Klostergut und in der Gärtnerei, Kochkurse, Kräuterführungen, Wanderexerzitien etc.

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