Beim Probieren unseres geräucherten Klosterschinkens schmeckt man gleich: dahinter steckt ein echter Genusshandwerker!

Feines Aroma und kerniger  Biss sind das Ergebnis, wenn gutes Bio-Fleisch auf innovative Handwerkskunst trifft. Und deshalb ist gerade bei der Klostermetzgerei unser Leitspruch „Leben aus dem Ursprung“ besonders wichtig. Achtsamkeit im Umgang mit den Geschöpfen Gottes muss schon bei der  Aufzucht beginnen.

Wir beziehen unser Schlachtvieh deshalb größtenteils aus unserer klostereigenen Landwirtschaft. Lediglich bei Rindern und Schafen kaufen wir einen kleinen Teil der benötigten Tiere von regionalen Partnerbauern zu.

So liegt alles in einer Hand: Von der hofeigenen Futtererzeugung und der (Weide-)Haltung über die handwerkliche Schlachtung und Zerlegung bis hin zur Produktion unserer Klosterspezialitäten. Nur wer alles im Blick hat, kann maximale Transparenz garantieren. Deshalb übernehmen wir sogar die Vermarktung selbst. Das bedeutet kurze Wege ohne großen Transport- und Verpackungsaufwand. Und nachhaltige Qualitätsprodukte beim Kunden.

Die Fleisch- und Wurstwaren unserer Klostermetzgerei werden im traditionellen Warmfleischverfahren hergestellt. Die hauseigenen Rezepte hat Metzgermeister Maximilian Fertl seit der Umstellung auf Bioland immer weiter verfeinert. Gewürzt wird mit wertvollen Biogewürzen und Bickelbacher Steinsalz.

Die traditionell handwerkliche Herstellung lässt unsere Produkte zart und aromatisch werden. Von der DLG wurden wir dafür schon mit mehreren Goldmedaillen prämiert.

Beim Fleisch ist die Herkunft entscheidendes Qualitätskriterium. Nur hochwertiges, stressfreies Fleisch verdient die Bezeichnug Lebensmittel oder „Mittel zum Leben“. Deshalb kommen unsere Schlachttiere überwiegend vom Klostergut Staudenhof.

Dort werden sie nach Bioland-Richtlinien in Offenfrontställen gehalten und mit hofeigenem Futter gefüttert. Wir füttern keinen Soja und kein Kartoffeleiweiß, sondern Eiweißfrüchte wie Erbsen oder Ackerbohnen aus eigener Produktion.

Die Rinder der Rasse Simmentaler Fleckvieh wachsen in kombinierter Laufstall- / Weidehaltung auf. Als harmonische Zweinutzungsrasse vereinen sie Milchleistung und Fleischansatz – beides entscheidende Vorteile für unsere Mutterkuhhaltung.

Unsere Schafe sind Coburger Füchse, also robuste Landschafe. Sie gelten als bedrohte Nutztierrasse. Durch unsere erfolgreiche Nachzucht tragen wir zu deren Erhalt bei.

Trotzdem gehört zum Nutztier auch die „Nutzung“. Diese muss aber von Respekt und Rücksicht geprägt sein. Durch den kurzen Transportweg vom Klostergut zur Metzgerei können wir die Tiere schonender behandeln. Unsere ausgebildeten Metzgerei-Mitarbeiter sowie das moderne Schlachthaus sollen das zusätzlich fördern.

Ergänzend zum Fleisch dürfen nur frische Kräuter aus unserer Klostergärtnerei, Gewürze, Meersalz und wenige ausgewählte, biologische Zutaten verarbeitet werden.

Neben den verwendeten Rohstoffen ist deren handwerkliche Veredelung qualitätsbestimmend. Bei uns sind alle Metzgerei-Mitarbeiter ausgebildete Fachkräfte und sie verrichten das traditionelle Metzgerhandwerk. Da wir streng nach Bioland-Richtlinien arbeiten, haben Inhaltsstoffe wie Nitritpökelsalz bei uns keine Chance.

Die Kochwürste (z. B. Preßsack, Leber- und Blutwurst) werden am Schlachttag selbst hergestellt. Dadurch erreichen wir den typischen „Hausmacher-Geschmack“.

Bei dem von uns praktizierten Warmfleischverfahren, werden bestimmte Fleischteile vom Rind und Schwein sofort verarbeitet. Das lässt uns die natürliche Bindekraft des Fleisches erhalten. So wird der vollständige Verzicht auf chemische Bindemittel wie Phosphat oder Citrat ermöglicht. Da es nicht transportiert werden muss, bleibt das Fleisch außerdem durchgehend gekühlt.

Um den Genuss perfekt zu machen, werden unsere Salami- und Schinkenprodukte im historischen Reifekeller abgehängt. Während dem Reifeprozess wird das Fleisch zart und aromatisch. Die Reifedauer hängt dabei ganz vom Produkt ab und reicht von wenigen Wochen bis zu 6 Monaten.